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Waisenrente


Die Waisenrente steht nur dem unversorgten Kind zu, wenn sein Elternteil (bzw. Adoptivelternteil) oder die Person, die das Kind in eigene Obhut übernommen hat, die die Elternpflege ersetzt und das Kind von Ihr im Zeitpunkt deren Totes überwiegend unterhaltsabhängig war, die aus wesentlichen Gründen von seinen Eltern nicht sichergestellt werden konnte. Gleichzeitig wird für den Anspruch auf die Waisenrente die Erfüllung der Bedingung gefordert, dass der Verstorbene zum Todestag Bezieher der Altersrente, der Erwerbsminderungsrente war oder dass er zum Todestag die Bedingung der erforderlichen Versicherungszeit für den Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente oder Bedingungen für den Anspruch auf die Altersrente erfüllt hat oder dass er infolge des Arbeitsunfalls gestorben ist.

Ab 1. Januar 2012 reicht es für den Anspruch auf Waisenrente, dass die/der Verstor­bene zum Tag ihres/seines Todes wenigstens die Hälfte der für die Entstehung des An­spruchs auf ihre/seine Erwerbsminderungsrente notwenige Versicherungszeit erworben hat.

Ab 1. Februar 2018 ist die Bedingung der Versicherungszeit für die Erwerbsminderungsrente erfüllt, auch wenn die/der Verstor­bene zum Tag ihres/seines Todes wenigstens ein Jahr der Versicherung erworben hat (in dem Zeitraum vom letzten 10 Jahren vor ihrem/seinem Tod, wenn die/der Verstor­bene älter als 28 Jahre war. Wenn die/der Verstor­bene älter als 38 Jahre war, ist die Bedingung wenigstens 2 Jahre der Versicherung in dem Zeitraum vom letzten 20 Jahren vor ihrem/seinem Tod.  

Das beiderseitige Waisenkind hat unter Erfüllung der oben genannten Bedingungen Anspruch auf die Waisenrente nach jedem Elternteil.

Ab 1. 1. 2012 steht die Waisenrente einem Pflegekind nach Ableben der Pflegemutter/des Pflegevaters nur dann zu, wenn das Kind vor dem Tod dieser Person anstelle der Eltern zur Pflege anvertraut wurde (auf Grund eines entsprechenden Gerichtsbeschlusses über die gemeinsame Erziehung durch das Pflegeehepaar).

 

Den Anspruch auf die Waisenrente hat nur ein unversorgtes Kind, d.h. das Kind bis Abschluss der Grundschulpflicht und danach spätestens bis 26 Jahre, wenn

  • es sich ständig für den künftigen Beruf durch ein Studium an einer Mittelschule, Fachhochschule oder an einer Hochschule vorbereitet oder 
  •  wenn es sich für den künftigen Beruf ständig nicht vorbereiten kann oder wegen der Krankheit oder des Unfalles die Erwerbstätigkeit nicht ausüben kann oder wenn 
  • es wegen eines langzeitig ungünstigen Gesundheitszustands nicht in der Lage ist, der regelmäßigen Erwerbstätigkeit nachzugehen.