ČESKÁ SPRÁVA SOCIÁLNÍHO ZABEZPEČENÍ

Sozialversicherungsbeiträge


Die Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge und der Beiträge zur staatlichen Beschäftigungspolitik ist durch das Gesetz Nr. 589/1992 Sb., über die Sozialversicherungsbeiträge und Beiträge zur staatlichen Beschäftigungspolitik,  in der gültigen Fassung, geregelt. Der Selbstständige leistet:

  • Beiträge zur Rentenversicherung,
  • Beiträge zur Krankengeldversicherung durch freiwillig Versicherte,
  • vorschussweise Beitragsanzahlungen und des Restbetrags dieses Beitrags

 

Vorschussweise Sozialversicherungsbeiträge

Die Vorschüsse auf Sozialversicherungsbeiträge werden für einzelne ganze Kalendermonate geleistet und deren Höhe beträgt 29,2 % der Monatsbemessungsgrundlage.

 

Höhe der Vorschüsse im Jahre 2021

Art der selbstständigen Erwerbstätigkeit Mindestbetrag der monatlichen Vorschüsse
Haupttätigkeit 2.588,- CZK
Nebentätigkeit 1.036,- CZK

 

Der Mindestbetrag des Vorschusses auf Sozialversicherungsbeiträge wird von der Bemessungsgrundlage abgeleitet, die 50 % des durchschnittlichen für das letzte Kalenderjahr aus der selbstständigen Erwerbstätigkeit erreichten Monatseinkommens nach Abzug der Ausgaben beträgt.

Der Selbstständige, der die höchste Bemessungsgrundlage als Arbeitnehmer erreichte und diese Tatsache der OSSZ meldet und nachweist, ist ab diesem Monat nicht mehr verpflichtet, Vorschüsse auf Sozialversicherungsbeiträge zu leisten.

 

Beiträge zur Rentenversicherung

Der Selbstständige ist verpflichtet, Beiträge zur Rentenversicherung zu leisten, wenn er im letzten Kalenderjahr:

  • selbstständige Haupttätigkeit ausübte,
  • selbstständige Nebentätigkeit in einem die Teilnahme an der Rentenversicherung begründenden Ausmaß  ausübte,
  • selbstständige Nebentätigkeit ausübte und sich zur Teilnahme an der Rentenversicherung anmeldete.

Die Rentenversicherungsbeiträge betragen 29,2 % der Bemessungsgrundlage. Die Jahresbemessungsgrundlage für die Entrichtung der Rentenversicherungsbeiträge wird vom Selbstständigen selbst bestimmt.

Als niedrigste Beitragsbemessungsgrundlage sind 50 % der Steuerbemessungsgrundlage (gemäß Einkommensteuergesetz) festgelegt. Die Mindestbemessungsgrundlage ändert sich jedes Jahr per Regierungsverordnung und unterscheidet sich für die selbstständige Haupt- und Nebentätigkeit. In beiden Fällen werden in der Zahl der Kalendermonate diejenigen Monate nicht mitberechnet, in denen der Selbstständige für den ganzen Monat Anspruch aus der Krankengeldversicherung der Selbstständigen auf Krankengeld hatte oder Geldleistungen in Mutterschaft bezog oder den Militärdienst ableistete.

Die (jährliche) Höchstbemessungsgrundlage der Selbstständigen für die Rentenversicherung und Beiträge zur staatlichen Beschäftigungspolitik beträgt das 48fache des durchschnittlichen Lohns. Die in dieser Weise festgelegte Bemessungsgrundlage der Selbstständigen wird nicht anteilsmäßig herabgesetzt.

 

Beiträge zur Krankengeldversicherung

Beiträge zur Krankengeldversicherung der Selbstständigen werden als ein Prozentsatz der Bemessungsgrundlage festgelegt und sind vom 1. bis zum letzten Tag des Kalendermonats fällig, für den die Anzahlung gezahlt wird.

Die Bemessungsgrundlage des Selbstständigen für die Beiträge zur Krankengelversicherung ist die Monatsbemessungsgrundlage, deren Höhe vom Selbstständigen selbst bestimmt wird. Die von dem Selbstständigen festgelegte Monatsbemessungsgrundlage, von der er den Beitrag zur Krankengeldversicherung zu leisten hat, kann nicht nachträglich geändert werden, wobei die Bezahlung des Beitrags zur Krankengeldversicherung aus der Monatsbemessungsgrundlage als Bemessung der Monatsbemessungsgrundlage gilt.

Diese Monatsbemessungsgrundlage darf jedoch nicht niedriger sein als das zweifache des maßgebenden Betrags nach Maßgabe der Krankengeldversicherungsvorschriften für die Teilnahme an der Krankengeldversicherung. Die monatliche Mindestbemessungsgrundlage der Selbstständigen für die Beiträge zur Krankengeldversicherung beträgt 7.000 CZK.