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Die höchste Bemessungsgrundlage


Es wird die höchste Bemessungsgrundlage des Arbeitnehmers für die Zahlung der Sozial- und Arbeitslosenpflichtversicherungsbeiträge (im Weiteren nur Beitrag) neu eingeführt, die als das 48-fache des Durchschnittslohns für ein Kalenderjahr ermittelt wird. Die höchste Bemessungsgrundlage der Arbeitnehmer beträgt  CZK 1 701 168. Der Vorgang bei der Erzielung der höchsten Bemessungsgrundlage unterscheidet sich dann in Abhängigkeit von der Anzahl von Arbeitgebern des jeweiligen Arbeitnehmer.

Überschreitet die Summe der Bemessungsgrundlagen des Arbeitnehmers im Kalenderjahr die höchste Bemessungsgrundlage und ist der Arbeitnehmer in diesem Jahr lediglich bei einem Arbeitgeber beschäftigt, zahlt der Arbeitnehmer keinen Beitrag aus dem Betrag, der über diese höchste Bemessungsgrundlage hinausgeht, in diesem Kalenderjahr; dies gilt auch bei mehreren Beschäftigungen im Kalenderjahr, jedoch bei demselben Arbeitgeber. In die Bemessungsgrundlage des Arbeitgebers wird dann der Betrag nicht eingeschlossen, der die Bemessungsgrundlage des Arbeitnehmers überschreitet und woraus der Arbeitnehmer keinen Beitrag im Kalenderjahr zahlt. D.h., dass der Arbeitgeber Beiträge weder für seine Arbeitnehmer (6 % der Bemessungsgrundlage) noch für sich selbst (25 % der Bemessungsgrundlage) aus einem über die höchste Bemessungsgrundlage hinausgehenden Betrag abführt.

Überschreitet die Summe der Bemmesungsgrundlagen des Arbeitnehmers die höchste Bemessungsgrundlage im Kalenderjahr und ist der Arbeitnehmer in diesem Jahr bei mehreren Arbeitgeber beschäftigt, wird für den vom Arbeitnehmer aus der Summe seiner Bemessungsgrundlagen gesamter Beschäftigungen bezahlten Beitrag, die diese höchste Bemessungsgrundlage überschreitet, für die Überzahlung an Versicherungsbeiträgen gehalten; diese Überzahlung kann jedoch nicht höher als der Betrag sein, der diesem Arbeitnehmer von seinem Einkommen abgezogen wurde. In diesem Fall beantragt der Arbeitnehmer die Rückzahlung der Überzahlung an Versicherungsbeiträgen durch einen schriftlichen Antrag, die durch die Bestätigung über die Summe der Bemessungsgrundlagen seiner Arbeitgeber für das Kalenderjahr, wovon die Versicherungsbeiträge abgezogen wurden, belegt wird. Bezogenen Arbeitgebern wird der Betrag der Versicherungsbeiträge, die sie für sich selbst entrichtet haben (25 % der Berechnungsgrundlage) nicht zurückerstattet.

 

Die höchste Bemessungsgrundlage einer selbstständig erwerbstätigen Person, die zugleich ein Arbeitnehmer ist

Die höchste Bemessungsgrundlage für den Versicherungsbeitrag der selbstständig erwerbstätigen Person stellt der Betrag in Höhe vom 48-fachen des Durchschnittslohns dar.

Die höchste Bemessungsgrundlage macht sich auch dann geltend, wenn der Versicherte seine Beschäftigung und selbstständige Erwerbstätigkeit im Verlauf des Kalenderjahres ausgeübt hat. Die Bemessungsgrundlage  so eines Versicherten wird um den Betrag herabgesetzt, um den die Summe der Bemessungsgrundlagen der Beschäftigung und der selbstständigen Erwerbstätigkeit die höchste Bemessungsgrundlage überschreitet; um diesen überschreitenden Betrag wird zuerst die Bemessungsgrundlage der selbstständig erwerbstätigen Person herabgesetzt. Falls die selbstständig erwerbstätige Person die höchste Bemessungsgrundlage in der Beschäftigung erzielt hat, wird seine Bemessungsgrundlage aus der selbstständigen Eerwerbstätigkeit gleich Null gesetzt und sie wird daher keinen Beitrag aus der selbstständigen Erwerbstätigkeit zahlen, sie wird jedoch aus dieser Tätigkeit versichert. Die selbstständig erwerbstätige Person hat keine Vorauszahlungen ab dem Kalendermonat zu zahlen, in dem sie der zuständigen OSSZ angezeigt und belegt hat, dass sie diese höchste Bemessungsgrundlage in der Beschäftigung erzielt hat, wobei nicht maßgebend ist, ob die selbstständig erwerbstätige Person diese höchste Bemessungsgrundlage in einer Beschäftigung oder in der Summe von mehreren Beschäftigungen erzielt hat.